Nicht mehr lange, dann geht es los. Mein Abenteuer nach Schottland. Ich habe hier in Deutschland lange versucht, eine Arbeitsstelle zu finden, die mich so beschäftigen kann, dass ich von meiner Arbeit leben kann. Viele Arbeitgeber, die ich hatte, wollten dies gern tun, aber dann … nun dann kam es doch anders.
2001 hatte ich gleich nach dem Abschluss meines Studiums zum Informationswissenschaftler hatte ich einen Job in Berlin als Webadmin in einer kleinen Firma, die mich für meine 60-Stunden-Woche mit ungeahnten 350 DM, und dann nach der Währungsreform 250 € entlohnten.
Danach hatte ich eine 20-Stunden-Woche in Potsdam als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ich unterrichtete Studenten in Digitaler Bildbearbeitung. Der Professor, der mich einstellte, hoffte, so wie ich, dass mein Vertrag verlängert würde, da ich meine Arbeit gut machte, und durchaus auch gebraucht wurde. Aber der „Geldgeber“ sah das leider anders. Also verließ ich den Job nach nur 6 Monaten.
Danach entschied ich mich, meine Qualifikation zu verbessern und schrieb mich ein, ein Aufbaustudium zu machen. Ich entschied mich für Computer-Linguistik, was sich ideal zu meinem Abschluss der Informationswissenschaft ergänzte. Nebenbei nahm ich eine Stelle an studentische Hilfskraft an und kümmerte mich um die Webseiten einer Fakultät der Universität Potsdam. Das machte mir durchaus Spaß. Etwas später übernahm ich noch den Aufbau des Aufbaus des Onlineangebotes der Universität Potsdam. Ein Job, den ich gern länger gemacht hätte, aber es war beschränkt auf ein Jahr.
Danach übernahm ich den Aufbau des Online-Angebots des Fraunhofer Instituts in Potsdam. Wieder ein Job, den ich sehr genoss. Die Arbeitsstunden waren zwar nicht ideal, aber ein Anfang. Die Hoffnung war da, dass es ein Vollzeit-Job werden könnte. Doch weil ich mich nicht ewig darauf verlassen konnte und wollte, dass ich den Job Vollzeit machen könnte, bewarb ich mich außerhalb Deutschlands und kaum 2 Wochen später hatte ich einen Vorstellungstermin in Schottland.
Der Job war nicht das, was ich mir gewünscht hätte, jedenfalls nicht inhaltlich, aber es war Vollzeit und es war unbefristet. Damals konnte so ein Angebot von nichts getoppt werden, also nahm ich an.
Am 03.03.2009 ist mein erster Arbeitstag in einem neuen Land. Wer auch immer das liest, wünscht mir Glück…
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