Nachdem ich kaum schlafen konnte, bin ich letztlich schon vor dem Weckerklingeln aufgestanden. Hektik Stress. Pünktlich wie ein Maurer – um 6.30 Uhr stand das Taxi vor der Tür, das mich zum Bahnhof gefahren hat. Ich musste zweimal hoch, weil ich nicht alles gleichzeitig tragen konnte.
Am Bahnhof dann der erste Schock. Wie jetzt, die Züge fahren alle nach Schönefeld? Gestern stand das aber noch nicht da und ich gehe seit drei Tagen zur Bahn-Auskunft, weil ich 7000 Prozent sicher sein will. Okay, keine Probleme … keine Bauarbeiten. Das glaube ich zwar nicht, aber okay. Ich also runter zum Bahnsteig, wo dann wieder der korrekte Plan stand. Der Zug fuhr nämlich doch nicht bis nach Schönefeld, sondern nur bis zum Ostbahnhof. Naja, bis dahin wollte ich eh nicht, also alles schick. Daniela (Für Oli: das ist die, die mich angerufen hat, wenn ich nicht pünktlich Feierabend gemacht habe, um rechtzeitig zum walken zu hause zu sein), die mich begleitet hat, durfte meine Hektik mit mir teilen. Sie hat tapfer durchgehalten.
Am Zoo sind wir umgestiegen und weiter ging es mit der S-Bahn.
Am Flughafen angekommen, trieben wir mit einer Masse an Reisenden mit, so dass wir uns über das „wohin sollen wir jetzt“ gar keine Gedanken machen mussten. Hilfe, ist der Flughafen klein. Kaum im Gebäude angekommen, stand man schon in der Schlange, um seine Sachen durchleuchten zu lassen. Meine Mutter und eine Freundin sind dann noch überraschend aufgetaucht, wir sind alle rein, ich habe meine Sachen eingecheckt und dann alles wieder raus. Noch schnell einen Kaffee hinterstürzen und dann schnell husch-husch Abschied nehmen und ab durch die Passkontrolle.
Ich hatte für den Flug 2 Euro mehr investiert als so manch anderer, deshalb durfte ich auch eher rein und mir einen schönen Platz aussuchen. Der Flug verlief friedlich, ruhig und wir waren überpünktlich im Land der aufgehenden So… äh nee, das war was anderes … wir waren also auf der Insel. Mich begrüßte ein wunderschöner Tag und ein netter Taxifahrer, der mich meiner schweren Gepäckstücke entledigte und mich dann bis vor meine neue Haustür fuhr.
Dort angekommen, wurde ich nett begrüßt, ich durfte mir sogar ein Zimmer aussuchen (hab das kleinere genommen, weil billiger und eine schönere Aussicht). Dann wurde mir alles schön erklärt, wo alles ist und wie alles funktioniert, dann habe ich ausgepackt, dann kam der Vermieter mit dem Mietvertrag und dann bin ich todmüde ins Bett gefallen und habe erstmal 2 Stunden geschlafen. Puh war ich fertig.
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