{"id":232,"date":"2010-08-14T18:07:14","date_gmt":"2010-08-14T17:07:14","guid":{"rendered":"https:\/\/poeschic.co.uk\/blog\/?p=232"},"modified":"2020-12-02T20:34:01","modified_gmt":"2020-12-02T20:34:01","slug":"inception","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/poeschic.co.uk\/blog\/2010\/08\/14\/inception\/","title":{"rendered":"Inception"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"165\" height=\"248\" src=\"https:\/\/poeschic.co.uk\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/inception.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-233\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dom Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht, in die K\u00f6pfe anderer Menschen einzubrechen und Ideen zu stehlen. Nun soll er im Auftrag des japanischen Magnaten einen Schritt weiter gehen: Im Kopf des jungen Erben Robert Fischer soll er eine Idee einpflanzen, die daf\u00fcr sorgen soll, dass der den Konzern seines verstorbenen Vaters zerschl\u00e4gt. Cobb versammelt ein neues Team sich und macht sich an die Arbeit. Als gr\u00f6\u00dftes Hindernis erweist sich seine Erinnerung an seine verstorbene Frau Mal, die seine Pl\u00e4ne in der Traumwelt torpediert. Und den Verdacht nahelegt, Conn k\u00f6nne das gesamte Abenteuer selbst nur tr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kritik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Virtuos verschachtelter und visuell vision\u00e4rer Science-Fiction-Actionthriller, in dem &#8222;Dark Knight&#8220;-Regisseur Christopher Nolan Leonardo DiCaprio als Traumspion inszeniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nolan, der das f\u00fcr gesch\u00e4tzte 150 Mio. Dollar realisierte Projekt urspr\u00fcnglich als \u00dcberbr\u00fcckung zwischen seinem letzten und kommenden &#8222;Batman&#8220;-Filmen sah, bietet eine vielschichtigen Zukunftsvision voller dichter Atmosph\u00e4re, au\u00dfergew\u00f6hnlicher \u00c4sthetik und atemloser Action. Die von ihm geschriebene komplexe Geschichte dreht sich um ein &#8222;Ocean&#8217;s 11&#8220;-angehauchtes, wenn auch ungleich ernsthafteres Heist-Team, das nicht Banken \u00fcberf\u00e4llt, sondern zwecks Industriespionage das Unterbewusstsein ihrer Opfer im Traumzustand knackt. Daf\u00fcr lie\u00df sich der Brite von popul\u00e4rem Kino- und Kulturgut inspirieren, das von &#8222;Matrix&#8220;, James Bond-Filmen, \u00fcber &#8222;2001&#8220;, griechischer Mythologie, C.G. Jung bis hin zur Kunst von M.C. Escher und Magritte reicht. So entsteht ein vertracktes Kino-Konstrukt, das philosophische Fragen \u00fcber Existenz zwischen Traum und Wirklichkeit aufgreift (Memo: &#8222;Memento&#8220;) , emotionale Schluchten von Schuld und Sehnsucht erkundet, (teils etwas zu) konventionelle Actionpirouetten dreht und ein visuell kunstvolles Universum konstruiert, das einem surrealen Fiebertraum entsprungen anmutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film beginnt \u00e4hnlich wie &#8222;Bourne&#8220;. Der Protagonist (DiCaprio) wird am Strand angesp\u00fclt und daraufhin vor den steinalten Yakuza-Boss Saito (Ken Watanabe) geschleppt. Nach ersten Action-Aufwallungen stellt sich schnell heraus, dass &#8222;Traum-Extraktor&#8220; Cobb tats\u00e4chlich lediglich von Saito f\u00fcr einen besonders komplizierten Job getestet wird. So soll er in die Psyche des mit Saito konkurrierenden Konzern-Erben Robert Fischer (Cillian Murphy) einbrechen und ihm die Idee einpflanzen, seine Firmen aufzuteilen. Daf\u00fcr stellt Cobb ein illustres Team zusammen, bestehend aus seiner rechten Hand Arthur (Joseph Gordon-Levitt), dem Shapeshifter (er kann sich als jede beliebige Figur in einen Traum einschleichen) Eames (Tom Hardy), der Traumwelt-Architektin (&#8222;Juno&#8220; Ellen Page kann mit ihrem kindlichen Aussehen nicht voll als geniale Labyrinth-Designerin \u00fcberzeugen) und dem Pharmakologen Yusuf (Dileep Rao). Kompliziert wird ihre &#8222;Mission Impossible&#8220; durch das Auftauchen von Cobbs verstorbener Frau Mal (Oscargewinnerin Marion Cotillard als malizi\u00f6se Traumgestalt). Sie strapaziert Cobbs geistige Gesundheit. Und gerade bei dem auf vier verschiedenen Ebenen ausgetragenen Heist-Herzst\u00fcck in Fischers Psyche kann Cobb sich keine Fehler leisten, da dies f\u00fcr alle Beteiligten fatale Folgen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zuschauer hat das Vergn\u00fcgen, sich durch einen intellektuellen Irrgarten zu navigieren, wobei Ariadne teils etwas unelegant als Kr\u00fccke herhalten muss, um den Faden der Erkenntnis zu spinnen. DiCaprio meistert seine Rolle als komplex angelegter Protagonist ohne M\u00fche und insbesondere seine Szenen mit Cotillard verf\u00fcgen \u00fcber betr\u00e4chtliche emotionale Wucht. Geklotzt wird auch bei den Actionsequenzen, die mehrfach un\u00fcbersehbare Bond-Parallelen aufweisen. Kein Wunder, hat Nolan doch Interesse bekundet, Agent 007 inszenieren zu wollen. Zun\u00e4chst gilt es jedoch sein aktuelles Werk zu genie\u00dfen, das mit smarter Spannung, Starbesetzung und gro\u00dfartigen Schauwerten aufwartet. ara.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meine Meinung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Absolut spannend, zum mehrmals gucken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Dom Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht, in die K\u00f6pfe anderer Menschen einzubrechen und Ideen zu stehlen. 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